Genossenschaft Bad zum Raben · Baden, seit 1299

Ein Thermalbad für alle — mitten in Baden.

In Badens erstgenanntem Badegasthaus entsteht wieder ein Bad: vier warme Becken mit naturbelassenem Thermalwasser sowie ein Kaltbecken, ein kleines Bistro, eine kleine Bühne, Räume für Kunst und Erholung und eine Bäder-Mediathek — getragen von über 1'000 Genossenschafter:innen.

Das Projekt kennenlernen
Sa, 24.10. · 17-21 Vernissage "KURWASSERMUSIK – Klanginstallation in drei Aquarien"
Spenden Bauteile stiften jetzt mitbauen → Mit Deinem Beitrag stiftest Du symbolisch die gewählten Bauteile. Damit leistest Du einen wertvollen Beitrag zur sorgfältigen und authentischen Erneuerung vom Bad zum Raben.

Das Projekt

Vom Badegasthof zum Kultur-Thermalbad.

2022 hat die Genossenschaft das Badegeschoss des ehemaligen Badegasthofs «Zum Raben» gekauft — samt Anteil an der Thermalquelle «Grosser Heisser Stein». Seit 2017 erweckt der Verein Bagni Popolari die Räume mit Ausstellungen, Konzerten, Lesungen und naturbelassenem Thermalwasser zu neuem Leben.

Mit dem Umbau erhält der Raben vier warme Becken — darunter das neu wieder freigelegte Belle-Epoque-Originalbecken — sowie ein Kaltbecken, ein kleines Bistro, eine kleine Bühne, Räume für Kunst und Erholung und eine Bäder-Mediathek.

1299
erstmals urkundlich erwähnt — das älteste Thermalbad der Schweiz
35–40 l/min
eigenes Thermalwasser von der Quelle «Grosser Heisser Stein»
4 + 1
vier Becken mit heissem naturbelassenem Thermalwasser, dazu ein Kaltbecken
4,88 Mio
Franken kostet der Umbau des Badegeschosses (inkl. MwSt.)
  1. 2022
    Gründung der Genossenschaft und Kauf des Badegeschosses — samt Quellwasseranteil
  2. 2023–24
    Forschung, Tests, Konzeption und Projektentwicklung
  3. 2025–26
    Baueingabe bei Stadt und Kanton, Finanzierungskampagne und bauliche Sondagen, archäologische Bauforschung und Materialtests. Entwicklung der chemiefreien Wasseraufbereitung.
  4. 2027–29
    Umbau des Badegeschosses
  5. 2029
    Betriebsbeginn — der Raben badet wieder
Weiterführende Infos Projektbeschrieb PDF, 13.98 MB

Wer steckt dahinter

Genossenschaft, Verein und viele Engagierte tragen den Raben — begleitet von einem Unterstützungskomitee aus Politik, Kultur und Planung.

Vorstand

Die Gründer:innen

Sie haben die Genossenschaft 2022 gegründet und führen das Projekt seither: von der Baueingabe über die Finanzierung bis zum Betriebskonzept.

  • Kathrin Doppler Co-Präsidentin Kunst und Kultur, Betriebsentwicklung
  • Andreas Rudow Co-Präsident Fundraising und Kampagnen
  • Marc Angst Vorstand Planung und Bau, Betriebsentwicklung
  • Andriu Deflorin Vorstand Kommunikation und Anlässe
  • Dimitri Flückiger Vorstand Finanzen
  • Rolf Meier Vorstand Planung und Bau
  • Rahel Meyer Gründungsmitglied ehemals Vorstand
  • Alexandra Oster Gründungsmitglied ehemals Vorstand
  • Christian Vontobel Vorstand Inklusion
  • Sarah Wiederkehr Gründungsmitglied
Gründungsmitglieder der Genossenschaft «Liegenschaft Bad zum Raben» (von links): Rahel Meyer, Andreas Rudow (Co-Präsident), Christian Vontobel (mit Chaya), Marc Angst, Alexandra Oster, Sarah Wiederkehr, Kathrin Doppler (Co-Präsidentin), Rolf Meier, Andriu Deflorin. Foto: Christoph Lüber
Gründungsmitglieder der Genossenschaft «Liegenschaft Bad zum Raben» (von links): Rahel Meyer, Andreas Rudow (Co-Präsident), Christian Vontobel (mit Chaya), Marc Angst, Alexandra Oster, Sarah Wiederkehr, Kathrin Doppler (Co-Präsidentin), Rolf Meier, Andriu Deflorin. Foto: Christoph Lüber Bild: Christoph Lüber

Und viele mehr

Hinter dem Raben stehen ausserdem der Verein Bagni Popolari, das Projektentwicklungsteam mit seinen Themengruppen, über 30 Partner, Förderer und öffentliche Hand sowie ein Unterstützungskomitee aus 18 Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Planung.

Alle Menschen hinter dem Raben

Fragen & Antworten

Was wollen wir?

Gemeinsam mit über 800 Genossenschafter:innen konnten wir 2022 das Badegeschoss des ehemaligen Badegasthofs «Zum Raben» mitten im Badener Bäderquartier kaufen und erwecken es nun mit Kunst, Geschichte, Gastronomie und naturbelassenem Thermalwasser zu neuem Leben. Die Raben-Genossenschaft bezweckt den Kauf, Umbau und Unterhalt des Badegeschosses am Kurplatz 3. Nach dem erfolgreichen Kauf steht nun die gründliche und sorgfältige Renovation an.

Für den Betrieb des Gesellschafts- und Kulturbades wird der gemeinnützige Verein «Bagni Popolari» verantwortlich sein, der bereits seit 2018 die bade-kulturelle Zwischennutzung des Raben organisiert – und die beiden Heissen Brunnen in Baden und Ennetbaden realisiert hat.

Gemeinsam wollen wir im Herzen des Bäderquartiers einen einzigartigen Ort der lebendigen, gemeinschaftlichen Thermalbadekultur, künstlerischen Forschung und erlebbaren Bädergeschichte schaffen.

Warum soll das Bad zum Raben umgebaut werden?

Das Bad zum Raben ist mehrere Jahrhunderte alt. Damit der Raben in den kommenden Jahrzehnten wieder dauerhaft Badegäste empfangen kann, braucht er eine gründliche Erneuerung. Mit dem sorgfältigen Umbau erhält der Raben neue Leitungen, Becken, Lüftung, angenehme atmosphärische Böden und Wände sowie eine verbesserte Raumeinteilung: Künftig soll es im Raben drei verschieden warme Becken mit naturbelassenem Thermalwasser, das freigelegte historische Becken aus der Belle Epoque und ein Kaltbecken geben.

Ein kleines Bistro, eine kleine Bühne, Räume für Kunst und Erholung und eine Bäder-Mediathek hauchen dem Raben zusätzlich Leben ein und machen ihn zum transdisziplinären Ort der Begegnung mit der Bädergeschichte, zeitgenössischer Kunst und Wissenschaft.

Wieso wollen wir das?

Wir lieben Thermalwasser und Kultur! Mitten im Bäderquartier können wir nun beides verschmelzen und für künftige Generationen sichern. Der Erfolg der beiden Heissen Brunnen zeigt, dass das Thermalwasser viel Freude bereitet und unterschiedliche Menschen zusammenbringen kann, die dieses Geschenk der Natur geniessen und sich für die Bädergeschichte interessieren.

Wer sind wir? Was haben wir bisher gemacht?

Wir sind begeisterte Thermalbädeler:innen, die sich für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Bäderkultur engagieren. Viele von uns sind bereits im Verein «Bagni Popolari» oder in Kulturhäusern in Baden aktiv oder engagieren sich auf politischer Ebene für den Erhalt und die Vermittlung des kulturhistorischen Erbes im Badener Bäderquartier.

Was ist das für ein Gebäude? Welche Geschichte hat es?

Alles zum Gebäude und seiner Geschichte findest du im Projektbeschrieb.

Was bezwecken wir mit diesem Projekt?

Hinter dem Raben stehen über 800 Genossenschafter:innen und zahlreiche weitere Unterstützer:innen. Mit dem Kauf, Umbau und Betrieb des ehemaligen Badegeschosses des Badener Badegasthauses Bad zum Raben möchten wir für die kommenden Jahrzehnte einen einzigartigen Ort der lebendigen, gemeinschaftlichen Thermalbadekultur, Kunst und Bädergeschichte schaffen.

Wie ist die Genossenschaft mit dem Verein Bagni Popolari verbunden?

Der Verein «Bagni Popolari» nutzt das Raben-Bad und sein Thermalwasser bereits seit 2018 für kulturelle, soziale und historische Anlässe – und tut dies ausgiebig und mit grosser Freude. Bisher handelte es sich jedoch um eine Zwischennutzung.

Da sich 2022 die einmalige Gelegenheit zum Kauf dieses Geschosses ergeben hat, wurde dafür die «Genossenschaft Liegenschaft Bad zum Raben» gegründet. Diese hat juristisch nichts mit dem Verein «Bagni Popolari» zu tun. Die Idee zur Genossenschaftsgründung hat sich jedoch aus den Aktivitäten der Bagni Popolari ergeben. Viele der Genossenschafts-Initiant:innen sind auch im Verein «Bagni Popolari» aktiv. Der Verein Bagni Popolari wird zudem für die Konzeption und die Umsetzung des Bade- und Kulturbetriebs im Raben verantwortlich sein.

Können weiterhin Anteilsscheine gekauft werden?

JA! Es sollen weiterhin Anteilsscheine gekauft werden, denn das Bad zum Raben und sein Thermalwasser sollen möglichst vielen Menschen gehören. Die zusätzlichen Anteilsscheine dienen der Finanzierung von mindestens 1/3 des Umbaus.

Jetzt Anteilschein zeichnen

Wieso beträgt der Nominalwert des Anteilsscheins CHF 1299.–?

Im Jahre 1299 wurde der Badegasthof «Zum Rappen» erstmals urkundlich erwähnt und ist damit das älteste namentlich genannte Badgasthaus von Baden. Wir haben uns darum für diese Zahl entschieden.

Genossenschaftsanteile kosten häufig zwischen 1000 und 5000 oder mehr Franken. Um den Aufwand zu decken, werden die einzelnen Anteilsscheine für CHF 1350.– ausgegeben. Wir sind uns bewusst, dass CHF 1299.– bzw. 1350.– kein kleiner Batzen ist. Bei einem kleineren Betrag wäre aber die Anzahl der benötigten Genossenschafter:innen und der entsprechende Aufwand sehr viel höher geworden.

Was kostet das? Was ist der Plan?

Die Vision des gemeinnützig betriebenen, lebhaften Kulturzentrums wird in zwei Schritten umgesetzt:

Der erste Schritt hatte zum Ziel, das Badegeschoss des «Schweizerhof» am Kurplatz 3 zu kaufen. Dafür wurde am 28.02.2022 die «Genossenschaft Liegenschaft Bad zum Raben» gegründet, mittels derer die benötigten finanziellen Mittel sowohl für den Kauf als auch später für die Sanierung des Badegeschosses beschafft werden. Der Liegenschaftserwerb über CHF 1’060’000.– und die Projektentwicklung wurden zu zwei Dritteln durch das Genossenschaftskapital finanziert. Dafür wurden über 600 Anteilsscheine à CHF 1’299.– verkauft. Der Rest wurde mit einem Darlehen der Verkäuferschaft gedeckt. Der erste Schritt ist mit dem Erwerb des Badegeschosses abgeschlossen.

Parallel dazu wurde das zukünftige Konzept des Kulturzentrums Bad zum Raben ausgearbeitet und das Sanierungs- und Umbauprojekt sowie die dafür benötigten Mittel daraus abgeleitet. Bis im Sommer 2024 wurde eine detaillierte Kostenschätzung erarbeitet. Sie bildet das von Vorstand und Themengruppen erarbeitete Konzept baulich ab. Darin enthalten sind Umbaumassnahmen, der Bau der neuen Becken und der Badwassertechnik, eine denkmalpflegerisch sorgfältige neue Materialisierung, statische Massnahmen sowie ein Energiesystem mit Wärmerückgewinnung aus dem Thermalwasser.

Der zweite Schritt umfasst die Sanierung und den Umbau des Badegeschosses. Für die Mittelakquisition zur Finanzierung der Sanierung findet seit Ende 2024 eine zweite Finanzierungsrunde statt – mit weiteren Genossenschafter:innen, Stiftungs- und Kulturfördergeldern, Hypotheken sowie Gönner:innen.

Wie kann ich den Raben finanziell unterstützen?

Die entsprechendenden Möglichkeiten findest du hier oder du kannst für das künftige Bad zum Raben ein Bauteil stiften.

Wie kann ich das Projekt weiter unterstützen?

Unterstützen kannst du den Raben, indem du einen oder mehrere Anteilsscheine kaufst, in deinem Umfeld vom «Bad zum Raben» schwärmst oder dich bei uns meldest, wenn du bei Events, Umbauarbeiten oder sonstwie helfen möchtest: info@rabenbaden.ch

Welche Rechte und Pflichten habe ich, wenn ich einen Anteilschein kaufe?

Die Rechte und Pflichten der Mitglieder der Raben-Genossenschaft sind in den Statuten festgehalten. Jedes Mitglied hat eine Stimme an der Generalversammlung (Kopfstimmprinzip). Für die Verbindlichkeiten der Genossenschaft haftet ausschliesslich das Genossenschaftsvermögen, also die Anteilsscheine. Jede Nachschusspflicht sowie die persönliche Haftung der Mitglieder sind ausgeschlossen.

Muss ich meinen Genossenschaftsanteil bei der Steuererklärung angeben?

Ja, der Genossenschaftsanteil ist ein Teil deines Vermögens und muss darum bei der Steuererklärung angegeben werden. Der Begleitbrief, den wir beim Versand der Anteilsscheine beigelegt haben, ist gleichzeitig der steuerliche Nachweis. Du kannst den Brief (oder ein Foto davon) einreichen bzw. hochladen.

In der Wegleitung zur Steuererklärung heisst es: «Bei Aktien und Anteilscheinen von inländischen Kapitalgesellschaften und Genossenschaften, die nicht an der Börse kotiert sind und keinem organisierten ausserbörslichen Handel unterliegen, wird der Steuerwert um 50 % herabgesetzt. Wenn Sie die Steuererklärung von Hand ausfüllen, bitten wir Sie um Beachtung der Hinweise auf der Rückseite des Wertschriftenverzeichnisses.»

Wo finde ich die Statuten der Raben-Genossenschaft?

Hier findest du die Statuten der Genossenschaft Liegenschaft Bad zum Raben.

Was kriege ich, wenn ich einen Anteilschein kaufe?

Mit dem Anteilschein bist du offiziell Genossenschafter:in, d. h. Mitbesitzer:in des Badegeschosses «Bad zum Raben», inkl. Anteil an der Quellschüttung der Thermalquelle «Heisser Stein». In erster Linie erhältst du Ruhm und Ehre – und die schöne Gewissheit, dass du einen unerlässlichen Beitrag zur Entstehung des neuen «Bad zum Raben» geleistet hast. Zudem erhältst du das exklusive Raben-Badeabzeichen und wirst laufend als erste:r über die künftigen Angebote des «Bad zum Raben» informiert.

Genossenschafter:in werden

Wem gehörte der Raben bisher? Wieso wurde er verkauft?

Das Gebäude des ehemaligen «Hotel Schweizerhof» bzw. «Raben» befindet sich im Eigentum verschiedener Menschen (Stockwerkeigentum), u. a. der ehemaligen Hoteliersfamilie. Das Badegeschoss gehörte der Eglin Immobilien AG von Werner Eglin, der u. a. auch den «Limmathof Hotel und Spa» besitzt und betreibt – und den «Raben» seit 2017 dem Verein «Bagni Popolari» zur Verfügung gestellt hat. Er hat den Raben an unsere Genossenschaft verkauft, damit das Thermalwasser genutzt und das Bäderquartier bereichert wird.

Wieviel Thermalwasser gehört zum Raben?

Zum Badegeschoss gehört ein grundbuchlich gesicherter Anteil von 27.7 % der Schüttung der Quelle «Heisser Stein» auf dem Kurplatz. Die Menge variiert je nach Saison und beträgt pro Jahr ca. 18 Mio. Liter Thermalwasser, was rund 60’000 gefüllten Badewannen entspricht.

Zudem darf das Bad zum Raben künftig Thermalwasser nutzen, welches die Ortsbürgergemeinde Baden nicht selber nutzt. Herzlichen Dank für diese Unterstützung!

Welche Kapazität wird das «Bad zum Raben» haben?

Im normalen Badebetrieb rechnen wir mit 20 bis 30 Personen, die sich gleichzeitig im Bad aufhalten. Das Bistro hat Platz für 10 Personen. Die Infrastruktur (Lüftung, Garderoben, WC und natürlich Thermalbecken) wird für rund 40 Personen ausgelegt. Bei Veranstaltungen können vorübergehend auch mehr Menschen bequem Platz finden.

Da die Wärme und die Frischwasserzufuhr in den Becken vom Thermalwasser stammen, ist nach heutigen Erkenntnissen mit dem zum Raben gehörenden Quellwasseranteil ein Betrieb von täglich 6–8 Stunden möglich. Eine Tageskapazität von etwa 100 Badegästen ist somit möglich.

Was wird der Eintritt kosten?

Der Bade-Eintritt ins «Bad zum Raben» soll möglichst erschwinglich sein – und zugleich die Kosten für den Badebetrieb decken. Wir streben einen Preis zwischen 15 und 20 Franken an.

Wie sieht euer Businessplan aus?

Der Betriebsverein für das «Bad zum Raben» wird ein gemeinnütziger Non-Profit-Betrieb sein, der mit Badebetrieb und Gastronomie ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen muss. Zur Unterstützung des Kulturbetriebs und für die Erbringung öffentlicher und/oder gemeinnütziger Dienstleistungen werden Stiftungen und öffentliche Mittel angefragt.

Bisher rechnen wir für den Betrieb mit Ausgaben von jährlich rund 700’000 Franken. Der genaue Betrag hängt von den personellen und technischen Ressourcen ab, die notwendig sind, um Hygiene, Sicherheit und Wohlbefinden der Besucher:innen zu garantieren. Das Betriebs-, Kunst- und Kulturkonzept sowie detaillierte Businesspläne werden im Rahmen der weiteren Projektierung erstellt und von externen Fachpersonen geprüft.

Wie sieht der Zeitplan aus?
  • 2022 — Gründung der Genossenschaft und Kauf des Badegeschosses, samt Quellwasseranteil
  • 2023–24 — Forschung, Tests, Konzeption und Projektentwicklung
  • 2025 — Baueingabe bei Stadt und Kanton, Finanzierungskampagne und bauliche Sondagen
  • 2026 — Umbau des Badegeschosses
  • 2027 — Betriebsbeginn: der Raben badet wieder

Den aktuellen Stand findest du jederzeit im Projektbeschrieb.

War der Kaufpreis von 1’060’000 Franken angemessen?

Das Badegeschoss des «Raben» ist eine aussergewöhnliche Immobilie und darum nicht ganz einfach zu schätzen – es fehlen schlicht Vergleichsobjekte. Die Immobiliendienstleisterin «André Roth AG» und weitere Fachpersonen haben für uns den Verkaufspreis analysiert und für plausibel befunden.

Ist der «Raben» denkmalgeschützt?

Der Raben wird als erstgenannter Badener Badegasthof bezeichnet und gehört wohl auch zu den ältesten Badehäusern am Kurplatz. Um 1840 wird der Raben jedoch zumindest in den Obergeschossen abgebrochen und durch einen Neubau auf den alten Grundmauern ersetzt. Dieser wird später wiederholt umgebaut. Der Raben ist deshalb nicht als Einzelobjekt geschützt. Durch seine Lage direkt am Kurplatz untersteht er jedoch dem Erhaltungsziel A des «Kernbereichs grosse Bäder» des Inventars der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS).

Die laufende Bauforschung deutet zudem darauf hin, dass Teile des Badegeschosses und besonders des Thermalwassersystems bedeutend älter sein dürften. Die kantonale Denkmalpflege sieht «Massnahmen zur Erforschung und Vermittlung der Bäder- und Baugeschichte des früheren Badgasthaus Raben [...] in einem grossen öffentlichen Interesse. Dass der Verein Bagni Popolari und nun die daraus hervorgegangene Genossenschaft Bad zum Raben in diesem Kontext nunmehr seit Jahren die Bädertradition aufrechterhält, ist besonders zu würdigen. Nebst den öffentlichen Brunnen wieder ein öffentlich zugängliches Bad im Raben zu wissen, wäre ausserordentlich zu begrüssen.»

Was passiert während dem Umbau mit dem Thermalwasser des Raben?

Während des Umbaus wird der Verein Bagni Popolari das Thermalwasser aus dem Raben nach Möglichkeit für gelegentliche temporäre Spezial-Becken im öffentlichen Raum nutzen, u. a. für das beliebte Fantoche-Bädli.

Ist deine Frage hier nicht aufgeführt? Schick uns gerne eine Mail: info@rabenbaden.ch

Vielen Dank an alle, die uns bis jetzt unterstützt haben.